Interessantes rund um das Thema Hebamme

Dr. Marsden Wagners Buch: Born in the USA

Verfasst von: Elizabeth Schmahl in: Januar 15, 2008

Warum sterben Gebärende 70% öfter in den Vereinigten Staaten als in Europa? Welche Rollen spielen Frauenärzte, Kliniken, Medien und der Staat in diesem Geburtssystem? Welche Anreize führen zu überflüssigen Eingriffen, z. B. Induktionen (oft mit Cytotec und anderen unzugelassenen Medikamenten) und Kaiserschnitten? Was muss geändert werden, um Müttern und Neugeborenen eine bessere, sichere Betreuung zu gewährleisten?

In dem im November 2006 erschienenen Buch Born in the USA: How a Broken Maternity System Must Be Fixed to Put Women and Children First werden diese Fragen gründlich beantwortet. Autor Dr. Marsden Wagner berichtet von den vielen Problemen in dem „professionellen“ Geburtssystem in Amerika. Er schreibt kritisch über die Ausbildung und Tätigkeiten von amerikanischen Frauenärzten, die die Macht über normale, risikoarme Geburten behalten wollen – anstatt Hebammen oder spezial ausgebildeten Krankenschwestern Spielraum zu erlauben. Seine Argumente sind mit zahlreichen Quellen bestätigt, und er hat konkrete Vorschläge, wie das marode System in Ordnung gebracht werden könnte.

Dr. Wagner, Mediziner und Naturwissenschaftler, ist u.a. ehemaliger Leiter von Frauen- und Kindergesundheit bei der Weltgesundheitsorganisation. Er lehrte 15 Jahren an der University of California Los Angeles und ist Autor von Pursuing the Birth Machine: The Search for Appropriate Birth Technology und Tough Choices: In Vitro Fertilization and the Reproductive Technologies.

Giardino, Angelo P., MD, PhD, MPH. Review. Medscape General Medicine, 2007; 9(1): 61. 28 März 2007.

Wagner, Dr. Marsden, MD, MS. Born in the USA: How a Broken Maternity System Must Be Fixed to Put Women and Children First. University of California Press, 1. Auflage, 1 November 2006. ISBN: 978-0520245969

2 Antworten zu "Dr. Marsden Wagners Buch: Born in the USA"

ah danke fuer das review, steht auch schon auf meiner leseliste.
cytotec scheint auch in .de grade einen siegeszug antreten zu wollen, rein off-label…
grade in einem forum das hier gelesen:
„Also kam so gegen halb 11 eine Ärztin zu mir und klärte mich über irgend so ein Medikament auf, was sie mir geben wollten, damit ich Wehen bekomme. Das wäre wohl für diesen Zweck in Deutschland nicht zugelassen, soll aber sehr gut wirken. Also musste ich unterschreiben, dass ich dem zustimme. Keine Ahnung mehr, wie das Zeug hieß. Aber ich bekam eine viertel Tablette und die wirkte dann auch schon.“
da wird einem schon anders, oder?
ein glueck hab ich das explizit in meinem geburtsplan ausgeschlossen, auch wenn die hebamme mich ein bisschen konsterniert ansah: geburtsplaene sind hier wohl noch gaenzlich unbekannt ;-)

oehm, mein blog ist uebrigens hinten mit .de, nicht wie verlinkt .com *stupidme*

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  • Kerstin Aach: Hallo, Ich bin Hebammenschülerin in Göttingen und wollte wissen ob sie eine Hebamme kennen die in England arbeitet und ein wenig deutsch spreche
  • seifenfan: Wer waschbare Handschuhe trägt, sollte sie (ebenso wie auch die andere Wäsche) mit einem Waschmittelwaschen, das die Haut nicht reizt. Mein Tipp: Al
  • Cassandra Elias: Ich bin gluecklich dass ich dich gefindet. Ich heisse diene aupair! Ich bin keine Mitgliede von findaupair.com, also habe ich am Internet Sie aufgefin