Verfasst von: Elizabeth Schmahl in: Mai 24, 2007
Migranten/Innen sind besonderen Schwangerschaftsrisiken ausgesetzt. Die Hauptursache liegt in einer unterdurchschnittlichen
Inanspruchnahme von Schwangerenvorsorgeuntersuchungen, woraus auch eine längere Hospitalisierung resultiert. 1998 initiierte
die Frauenklinik II – Schwerpunkt Geburtshilfe in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg ein
Modellprojekt. Ziel dieses Modellprojektes ist es, schwangeren Migrantinnen durch spezielle Angebote in der Muttersprache die
Inanspruchnahme von präventiven Maßnahmen zu erleichtern. Weitere Ziele bestehen in der Senkung der perinatalen
Mortalität sowie in der Inanspruchnahme von Nachsorgemaßnahmen wie Rückbildungsgymnastik und
Früherkennungsuntersuchungen des Neugeborenen.
Terzioglu, Neslisah, et. al. „Das Nürnberger Modellprojekt zur Verbesserung der Schwangerenvorsorge bei Migrantinnen.“ Frauenklinik II / Schwerpunkt Geburtshilfe, Klinikum Nürnberg Süd, Nürnberg, Deutschland. Artemis, Vol 4(3); 2003 32-35.