Präpartale Elternsprechstunde für Risikoschwangere in Mainz
Verfasst von: Elizabeth Schmahl in: Februar 8, 2007
Obwohl Schwangerschaft und Geburt eigentlich normale, gesunde Sachen sind, gibt es auch Frauen, die als „Risikoschwangere“ bezeichnet sind. An der Frauen- und Kinderklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität wird jetzt eine präpartale Elternsprechstunde angeboten, sodass werdende Eltern, die schwer erkrankten Babys erwarten, oder Risikoschwangerschaften haben, schon vor der Geburt die Früh- und Neugeborenen-Intensivstationen sowie betreuende Kinderkrankenschwester kennenlernen.
„Für uns ist die Rundum-Betreuung durch Ärzte, Hebammen, Pflegekräfte und (Fach-) Kinderkrankenschwestern für das Wohl der werdenden Familie sehr wichtig“, legt die leitende Hebamme der Universitätsfrauenklinik Sigrid Kretzschmar großen Wert auf Austausch und Zusammenarbeit. „Gemeinsam möchten wir mit diesem zusätzlichen Angebot Familien optimal auf die Geburt ihres Kindes vorbereiten. Gerade wenn Risiken für das Kind bestehen, ist die frühe, intensive Vorbereitung und Information der künftigen Eltern wichtig“, ergänzen Professor Heinz Kölbl, Leiter der Frauenklinik, und Professor Fred Zepp, Leiter der Kinderklinik unisono.
Informationszentrale der Kinderklinik: Telefon (06131) 172557 (7 bis 23 Uhr)
„Sprechstunde hilft werdenden Eltern bei Vorbereitung – Angebot der Frauen- und Kinderklinik an der Universität/Begleitung bei Risiko-Schwangerschaften/Interdisziplinärer Austausch der Ärzte.„ Allgemeine Zeitung (30.01.2007).
Erst heute (26.01.2008) wurde ich daraufhingewiesen, dass die von mir zitierte Meldung in der Allgemine Zeitung vom 30.01.2007 fehlerhaft war. Korrekt muss es heißen:
Vom Pflegepersonal des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin wurde, angepasst an das Informationsbedürfnis von werdenden Eltern, eine „Präpartale Elternsprechstunde“ eingerichtet.
Unser Sprechstundenteam besteht ausschließlich aus langjährig berufserfahrenen Kinderkrankenschwestern, die zum größten Teil eine zusätzliche Fachweiterbildung für die Intensivpflege von Kindern besitzen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen darüber, was die Elternsprechstunde beinhaltet, für wen sie gedacht ist und wie Sie von dieser Sprechstunde Gebrauch machen können.
Präpartale Elternsprechstunde, Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (26.01.2008).
Januar 26, 2008 um 3:09
hallo Frau Schmahl,
erst jetzt (ein knappes Jahr später) bin ich auf diesen link gestoßen und möchte obige Pressenachricht gerne kommentieren.
Als Verfechterin von Team- und Zusammenarbeit finde ich es sehr löblich, wenn Angehörige unterschiedlicher beruflicher Disziplinen sich zusammentun, um bestmögliche Arbeit zu tun.
Die Einrichtung der „Präpartalen Elternsprechstunde“ in der Uniklinik Mainz ist eine hervorragende Einrichtung, die sich für das Gesamtwohl einer (Risiko-)Schwangeren einsetzt. Allerdings geht sie ausschließlich auf eine Initiative der Fachkinderkrankenschwestern der Früh- und Neugeborenenintensivstation der Uniklinik Mainz zurück und die der Hebamme Frau Kretzschmar in den Mund gelegten Worte stammen gar nicht von ihr (so wie sie auch schon länger nicht mehr als leitende Hebamme in Mainz tätig ist), sondern sind mein Originalzitat aus der Elternbroschüre und des Presseentwurfs. Pressemitteilungen stimmen leider nicht immer eins:eins mit tatsächlichen Äußerungen oder Gegebenheiten überein.
Natürlich versuchen wir trotzdem so gut es geht mit den Mitarbeiterinnen des Kreissaals zusammenzuarbeiten.
Die Authentizität von Aussagen ist mir aber ebenfalls ein Anliegen.
viele Grüße
Bettina Münninghoff
Leitung der Präpartalen Sprechstunde der Uniklinik Mainz